Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. Geltungsbereich
Diese Bedingungen gelten für die von Adrian Brzenska (nachfolgend „Anbieter") über biasgap.com angebahnten Beratungs- und Analyseleistungen gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung, sofern ihnen nicht ausdrücklich schriftlich zugestimmt wurde.
2. Leistungen
Gegenstand sind Operations-Analyse und -Sparring, insbesondere Reality Check, Revenue Gap Audit und eine optional anschließende laufende Begleitung (Operating Partner). Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen individuellen Angebot. Für den kostenlosen Selbstcheck und die kostenlose BiasGap-Analyse unter app.biasgap.com gilt Ziffer 10.
3. Vertragsschluss
Die Darstellung der Leistungen auf dieser Website ist kein verbindliches Angebot. Ein Vertrag kommt durch ein individuelles Angebot des Anbieters und dessen Annahme durch den Auftraggeber (in Textform) zustande. Anfragen über das Formular sind unverbindlich.
4. Preise und Zahlung
Alle Preise verstehen sich, sofern nicht anders angegeben, als Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug fällig. Ein für den Reality Check gezahltes Honorar wird bei anschließender Beauftragung eines Revenue Gap Audits angerechnet.
5. Mitwirkung
Die Leistungen setzen die Mitwirkung des Auftraggebers voraus, insbesondere die Bereitstellung relevanter Informationen und die Bereitschaft, anonymes Team-Feedback zuzulassen. Unterbleibt die erforderliche Mitwirkung, kann der Anbieter die Leistung nicht in vollem Umfang erbringen.
6. Reality Check und Auftragsannahme
Vor einem Revenue Gap Audit findet ein Reality Check statt. Auf dessen Grundlage entscheidet der Anbieter, ob er ein Revenue Gap Audit anbietet. Sieht der Anbieter kein hinreichendes Potenzial für belastbare Befunde, etwa weil die relevanten Abläufe bereits gut funktionieren, bietet er den Audit nicht an. Ein Anspruch des Auftraggebers auf Beauftragung besteht nicht. Im Rahmen eines beauftragten Revenue Gap Audits schuldet der Anbieter die sorgfältige Durchführung der vereinbarten Analyse und einen schriftlich dokumentierten Befund (Gap-Map), nicht jedoch einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg. Ein solcher wird weder geschuldet noch zugesichert.
7. Widerrufsrecht
Die Leistungen richten sich ausschließlich an Unternehmer. Ein Verbraucher-Widerrufsrecht besteht daher nicht.
8. Vertraulichkeit
Der Anbieter behandelt alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen Informationen vertraulich und nutzt sie ausschließlich zur Erbringung der beauftragten Leistung. Eine etwaige anonymisierte Verwendung als Referenz erfolgt nur mit Zustimmung des Auftraggebers.
9. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Im Übrigen haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Die Reports und Befunde sind Entscheidungsgrundlagen und ersetzen keine eigenverantwortliche unternehmerische Entscheidung. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz und nicht, soweit der Anbieter eine Garantie übernommen hat. Schadensersatzansprüche verjähren in zwölf Monaten ab Kenntnis; dies gilt nicht bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit oder Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
10. Kostenloser Selbstcheck und BiasGap-Analyse
Selbstcheck und BiasGap-Analyse sind kostenlos und richten sich an Unternehmer. Die Analyse startet nach der Bestätigung Ihrer E-Mail-Adresse. Die Ergebnisse sind automatisierte, KI-gestützte erste Einordnungen auf Grundlage Ihrer eigenen Antworten, keine fachliche Beratung; ein bestimmtes Ergebnis wird nicht geschuldet. Der Anbieter kann die kostenlosen Angebote jederzeit ändern, unterbrechen oder einstellen. Für die kostenlosen Angebote haftet der Anbieter nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit und nach zwingendem Recht. Eine automatisierte oder massenhafte Nutzung ist nicht gestattet.
11. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Soweit zulässig, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: Oktober 2026